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Es ist nicht die einfachste aller Übungen, mit dem Hund eine gerade Linie zu gehen, wenn die Leinenführigkeit nicht stimmt. Auf welcher Seite pendeln wir uns ein? Wie erledigen wir eine korrekte Wendung? Wie laufen wir im Kreis? Und was bloß tun wir, wenn ein Schinken oder eine attraktive Artgenossin am Wegesrand winkt? Leinenführigkeit ist mehr als nur "bei Fuß" gehen. Sie zeigt eine besondere Form der Orientierung des Hundes an seinen Halter. Viele Konflikte wie hartnäckiges Leinenziehen, Leinenaggression und intensives Markieren lassen sich durch orientierte Leinenführung lösen. Orientiertes Gehen an Ihrer Seite bedeutet, Ihr Hund richtet sich nach Ihnen. Vorbei sind die Zeiten, in denen er Sie von links nach rechts zieht, stehenbleibt, wo und wie lange er will und weiterzieht, wenn Sie stehenbleiben, mit Ihnen als notwendiges Übel im Schlepptau. Orientiertes Gehen mit dem Hund bedeutet, seine Bewegungen passen sich Ihrem Schritttempo und Ihrer Laufrichtung an. Der Hund folgt Ihnen, auch unter großer Ablenkung. Die Aufmerksamkeit des Hundes ist ganz auf Sie als Hundeführer gerichtet. Sie werden sehen, wie schnell Ihr Hund lernt, sich Ihnen und Ihrem Schritttempo anzupassen. Aus dem unverbesserlichen Leinenzerrer und Leinenrüpel wird ein Hund, der Rücksicht nimmt und auf Sie achtet und der gerne an Ihrer Seite geht. Im Training werden Sie mit Ihrem Hund die ersten Schritte zur Leinenführigkeit lernen. Der Rest ist Übungssache. Damit Sie wieder entspannt und freudig gemeinsame Wege gehen. |